Wie Ihr beim letzten Post sicherlich schon gemerkt habt, bin ich eine begeisterte Leserin von Dotti's Dots, dem Vintage Blog von Dotti. Deshalb freu ich mich auch besonders, dass sie unseren neuen Streetlook "Cosy Nostalgia" präsentiert und mir damit eine tolle Gelegenheit bietet, sie Euch in unserem kleinen Interview etwas genauer vorzustellen :). Viel Spaß beim Lesen.

Dotti, was hat Dich eigentlich von Berlin in die Schweiz verschlagen?:
In die Schweiz will ich seit ich klein bin. Das Land meiner Träume. Im Moment pendle ich noch zwischen Berlin und Zürich. Das soll sich aber bald für immer erledigt haben. Zurück geht's dann natürlich nie mehr. Berlin? Nie wieder. Ich kann die ach so hippe Stadt nicht mehr sehen – Heimat hin oder her. ;)

Nenn' mal ein paar gute Gründe, ins Nachbarland auszuwandern:
Manierliche Menschen. Gut angezogene Menschen (habe noch nie so viele auf einem Haufen gesehen), gutes Essen, gute Luft, generell die vielfältige Natur, pünktliche Bahnen, die Menschen hier nehmen Rücksicht auf einander und auch ganz besonders auf Tier und Umwelt. Die Schweizer kennen ihr Land und lieben es. Welcher Deutsche kennt Deutschland schon in und auswendig (abgesehen von Rentern und mir)?
Hast Du eigentlich eine Stil-Ikone?
Keine Überraschung: Vermutlich eine Mischung aus Heidi, Audrey Hepburn und Romy Schneider.
Dein Lieblingsstück aus deinem Kleiderschrank?
Mein A.P.C. Sailor Coat

Dein Lieblingsbuch?
Max Goldt – Wenn man einen weißen Anzug anhat.

Die 3 besten Plätze in Deiner Gegend?
Die Schatzalp in Davos, Tea Time im Dolder Grand Hotel, das Restaurant Italia in Zürich.

Hast Du einen Geheimtipp für uns?
Wool and the Gang.com – ich habe mir vorgenommen, meine alten Strickkenntnisse aufzufrischen. Diese Seite scheint mir der beste Lehrmeister.

Wann und warum hast Du deinen Blog "Dotti's Dots" gestartet?
Im März 2008. Einfach so. Es war eines dieser Dinge, die man anfängt. Und von denen man nicht weiß, ob man bei der Stange bleibt.

Woher kommt Deine Liebe für Vintage?
Das entstand in den frühen Teenie-Jahren. Ich hatte ein höheres Taschengeld ausgehandelt – mit der Auflage, meine Klamotten ab sofort selbst kaufen zu müssen. Und in der "Garage" in Berlin gab es Second Hand zum Kilopreis, also viel Klamotte für wenig Knete. Heute kaufe ich anders, nicht nach Quantität, sondern Qualität. Bin aber bei Vintage geblieben. Und auch da lässt sich viel Geld ausgeben – einfach, weil man genau dieses eine Stück haben muss.

Liebe Dotti, vielen Dank für das Interview! :)
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